2007 Uhren-Sonderausstellung

 Überraschende Vielfalt an Trouvaillen

 

Die Zeit muss für die Menschen seit jeher von grosser Bedeutung gewesen sein, ebenso das Bedürfnis nach Zeitmessung. Angefangen hat sie mit der Sonnenuhr. Heute lesen wir die Zeit am Handgelenk von industriell gefertigten Uhren ab. Die Taschenuhr, Vorgängerin der Armbanduhr, galt früher als Luxusartikel. Wer es sich leisten konnte, besass auch eine Wanduhr. Solche finden sich in der Ausstellung in allen Varianten: Von der einfachen, mit Blumenmotiven bemalten Wanduhr und unterschiedlicher Laufzeit über die Flötenuhr mit einem Laufwerk für eine Walze, die mittels Pressluft einige Melodien abspielen konnte, bis zur Biedermeieruhr in einem kostbaren Gehäuse und der in ein Holzschnitzwerk eingefassten Rahmenuhr mit einem Gemälde im Zifferblatt. Ein besonders elegantes Stück ist die Neuenburger Pendule von 1800 aus der Werkstatt des Aarburger Uhrenmachers Isaac Haury. Von ihm ist auch eine Spindel-Taschenuhr aus Silber aus der Zeit von 1750-1800 ausgestellt. Weiter sind kunstvoll als Plastiken gestaltete Kaminuhren und das Uhr- und Schlagwerk einer Turmuhr zu sehen, die ursprünglich beim Unteren Tor in Zofingen beheimatet war und nach dem Brand von Aarburg 1840 der Stadtkirche Aarburg geschenkt wurde.

  • Rudi Huber und Max Roth